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Biofeedbackmethode

Handtutor-Handtherapie / Biofeedbackmethode

3 Nerven, 33 Muskeln, 17.000 Rezeptoren und 1 Therapiekonzept


Handtutor
Normalität und endlich wieder Alltag- der größte Wunsch von Patienten mit Einschränkungen der Handfunktionalität. Der Weg dorthin ist aber mit langwierigen und oft frustrierenden Übungen in der Therapie verbunden, die erreichten Fortschritte von Training zu Training sind häufig so gering, dass sie kaum registriert werden können. In dieser Phase gilt es, die Eigenmotivation zu erhalten und zu verstärken.

Hier setzt die Therapie des Handtutors an. Mit Hilfe der Biofeedbackmethode machen Sie Ihr Training in spielerischer Form. Sie bekommen durch den Computer / Bildschirm ihre Bewegungsqualität durch visuelle und akustische Impulse rückgemeldet, wodurch Sie unbewusst eine motorische Korrektur ihrer Bewegung anstreben. Durch diese Dynamik werden unbewusste sensomotorische Regulationsmechanismen aktiviert, die häufig durch die krankheitsbedingten Defizite schwer abzurufen sind, da Wahnnehmungsstörungen, mangelnder Bewegungsplan, Schmerzen etc. diese blockieren.

Der Handtutor ist vergleichbar mit einem flexiblen Handschuh. An allen Fingergelenken und am Handgelenk sind Bewegungssensoren integriert, die bereits minimale Bewegungen von Ihnen registrieren und diese Daten an einen Computer weitergeben. Anhand Ihrer ausgeführten Bewegungen berechnet der Computer Ihre Ziele, die Sie dann in Form von Computerspielen versuchen zu erreichen. Vor der eigentlichen Therapie wird über die Software der passive ROM (Range of Motion) aller oder einzelner Finger, sowie des Handgelenks aktiv oder passiv gemessen und als Basis gespeichert. So werden die Ergebnisse der einzelnen Therapiestunden gespeichert. Hierdurch ist eine Kontrolle über Ihren individuellen Therpieerfolg gesichert.

Handtutor

Bei welchen Indikationen kommt die Handtutor-Therapie zum Einsatz?

  • Apoplex (Schlaganfall)
  • Multiple Sklerose MS
  • Cerebralparese
  • Parkinson
  • Schädel-/Hirn-Trauma
  • Paraplegie (inkomplett)
  • Muskelschwäche
  • Verletzungen des peripheren Nervensystems
  • Morbus Dupuytren
  • Morbus Sudeck
  • Postoperative Verletzungen z.b. nach Sehnentranslokation
  • Frakturen und Gewebeverletzungen

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